Einsatz im Calancatal

Arbeitseinsatz im Calancatal

Die KiwanerInnen aus Meilen freuen sich über ihr Werk

Immer wieder leisten Mitglieder des Kiwanis Clubs Meilen harte Arbeitseinsätze im Dienste armer Bündner Berggemeinden.Treffpunkt der Kiwaner ist jeweils die Gemeinde Santa Maria im Calancatal. Das Calancatal ist eines der vier Südtäler des Kantons Graubünden (neben dem Puschlav, dem Bergell und dem Misox). Und es ist ein sogenanntes V-Tal, das heisst, es ist unten sehr schmal, dafür an den Hängen umso steiler. Das auf rund 1000 m.ü.M. gelegene Dörfchen Santa Maria ist zudem Station des «sentiero storico», eines historischen Weges, der im letzten und vorletzten Jahrhundert von den Talbewohnern häufig benutzt wurde – beispielsweise auch, um Tote zum einzigen Friedhof des Tales zum Begräbnis zu bringen –, nun aber zusehends überwuchert wird.Der Gemeinde Santa Maria aber fehlt es an Geldern, um den historisch interessanten Weg zu unterhalten. Und so kommen die Meilemer Kiwaner, wie schon mehrmals seit dem Jahre 2000, immer wieder im Calancatal zum Einsatz.

Entlang des Weges findet man eine alte, verfallene Mühle, die mit Hilfe der Meilemer freigelegt wurde. Ein Platz vor der Mühle wurde ausgeebnet und überdacht.

Koordinator der Aktion ist wie bereits in früheren Jahren, der engagierte Förster Thomas Käthner. Er ist gebürtiger Stadtzürcher und setzt sich sehr für die Bevölkerung der italienischsprechenden Berggemeinde ein. Besonders freut er sich darüber, dass die Kiwaner bereits zum wiederholten Male im Calancatal einen Einsatz leisten: «Solche dauerhaften Beziehungen sind etwas ganz besonders Schönes», meinte er zufrieden.