


NewsNeue Obstbäume für Nistvögel
Mit Schaufeln, Hacken und Akkuschrauber am Hang: Noch vor dem ersten Schneefall trafen sich zwölf Meilemer Kiwaner zu einem Arbeitseinsatz am Pfannenstiel. Konkret ging es darum, unterhalb der Hohenegg dreizehn Nuss- und Obstbäume zu setzen, dies als Ersatz für alte Bäume, die Stürmen und Frost zum Opfer gefallen waren. Mit von der Partie waren auch der Pächter des Hohenegg-Landes, Landwirt Reto Weber, sowie ein Vertreter des «Naturnetz Pfannenstil», das sich dafür einsetzt, die Qualität des Lebensraums für Pflanzen und Tiere entlang dem Zürichsee von Zumikon bis Hombrechtikon zu verbessern. «Für Vögel sind Obstbäume extrem wichtig, weil sie in ihren Hohlräumen Nester bauen können», erklärte Vincent Sohni vom Büro Quadra als Vertreter des Naturnetzes. Es wird zwar eine Weile dauern, bis die von den Kiwanern gesetzten Bäume natürliche Hohlräume ausgebildet haben, doch Landwirt Reto Weber wird vorläufig Nistkästen anbringen. Ebenfalls freuen werden sich die Rinder auf der Weide, für die die Bäume willkommene Schattenspender sind. Die zwölf Mitglieder des Kiwanis Clubs Meilen arbeiteten schon fast wie alte Profis, war es doch nicht ihr erster Einsatz dieser Art am Hang vor der Hohenegg. Am Morgen wurde gehackt und geschaufelt, bis alle Bäume sicher gepflanzt waren. Über Mittag gab es Suppe, Wurst, Brot und Kuchen auf dem Hof von Reto Weber, und am Nachmittag brachten die Kiwaner um jedem Baum einen Weideschutz aus Holzlatten an. Bis die Bäume etwa zehnjährig sind, müssen sie vor den Rindviechern geschützt werden. Sowohl das Holz für die Schutzvorrichtungen als auch die jungen Bäume wurden vom Naturnetz Pfannenstil gestellt, die Kiwaner hingegen spendeten ihre Arbeitskraft total zwölf Mal sechs Stunden Handarbeit. «Wir wurden an diesem schönen Spätherbst-Samstag oft von Passanten angesprochen, die den Einsatz toll fanden und den Bedarf an neuen Bäumen sofort nachvollziehen konnten, weil der Baumbestand auf der Hohenegg teilweise überaltert ist», sagt Kiwanerin Marianne Koller, die auch im Einsatz stand. Einen speziellen Dank sprach Michiel Hartmann vom Naturschutzverein Mei-len aus: «Alles war sehr gut vorbereitet, die Stimmung ansteckend gut und die Kuhfladen am Boden waren auch nicht zu dicht gesät.» Ein weiterer Einsatz der Kiwaner aus Meilen im kommenden Jahr ist bereits in Planung. |
MeetingsPräsident: Harry Weber, Tel.: +41 44 923 48 64 Mobile: +41 79 247 29 39 Clublokal2. und 4. Dienstag im Monat 19.00 Uhr Gasthof Hirschen am See Seestrasse 856, 8706 Obermeilen Tel. 044 925 05 00 Gäste werden gebeten, sich mit dem Sekretariat, Markus Frei, Tel. 044 790 32 45 oder 079 504 22 49 in Verbindung zu setzen. |