Hilfe für die Biogärtnerei Portulak

Meilemer Kiwaner helfen bei der «Zügelte»

Willkommene Unterstützung für die Biogärtnerei Portulac

 

Am 22. November trafen sich die Meilener Kiwaner wieder einmal zu einem Arbeitseinsatz. Es ging darum, eine ganze Biogärtnerei zu «zügeln».

«Treffpunkt um 8 Uhr im Biobetrieb der Stiftung für Ganzheitliche Betreuung in Werrikon, bitte warme, wetterfeste Kleider anziehen und Handschuhe nicht vergessen!», so lauteten die Anweisungen für den Einsatz zugunsten der Biogärtnerei «Portulac».

Portulac gehört zur Stiftung für Ganzheitliche Betreuung und bietet 26 geschützte Arbeitsplätze sowie 5 Anlehrplätze für Menschen mit einer Behinderung. Für mehr als zehn Jahre und bis vor zwei Wochen war die Biogärtnerei in Werrikon bei Uster zu Hause. Doch nun wurde der Platz zu eng, und auch die nahe Kantonsstrasse wollte nicht so recht zum Konzept von biologischem Anbau passen. Deshalb stand der Umzug an: In ein neues Betriebsgebäude in Fehraltorf mit fünf Hektaren Land, das schon früher biologisch bewirtschaftet worden war und von der Stiftung teilweise zu Eigentum erworben werden konnte.

Das knappe Dutzend Kiwaner wurde angeleitet von Sonja Lanfranchi, Leiterin des Biobetriebs, und unterstützt von einigen Portulac-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. «Wir müssen die ganze ‚Züglete’ an einem Wochenende erledigen, deshalb sind wir sehr froh über die Hilfe der Kiwaner», sagte Sonja Lanfranchi. Und die Zügelhelfer legten sich ins Zeug: Von 8 Uhr morgens bis gegen Abend demontierten sie Gestelle, trugen Kübel, Kisten, Küchenuntensilien und Gartenwerkzeuge in die zum Möbeltransporter umfunktionierten Lieferwagen und fuhren damit ins zehn Autominuten entfernte neue Domizil. Zwischendurch gab es Biogipfeli zum Znüni und ein feines Mittagessen vom Catering-Service der Stiftung.

Bei Kiwanis steht das karitative Engagement für andere Menschen und die Freundschaftspflege unter den Mitgliedern im Mittelpunkt; die goldene Regel dazu lautet «Verhalte Dich immer so, wie Du erwartest, dass sich Deine Mitmenschen Dir gegenüber verhalten». Immer wieder werden Sozialeinsätze geleistet, so auch im Calancatal oder am Weihnachtsmarkt, wenn Crêpes zu Gunsten verschiedener Sozial-Projekte verkauft werden.